Hier blüht Ihnen was

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Mit einem Strauß Tulpen zieht der Frühling ein. Ihr frisches Grün und die leuchtenden Blütenköpfe machen sie zum Star in so manchem Wohnzimmer.

Von Silke Sevecke

 

Wenn im Garten und auf den Balkonen die ersten Tulpen blühen, dann ist der Winter endgültig vorbei. In den Geschäften findet man die farbenfrohen Frühlingsboten allerdings schon viel eher. Bereits um den Jahreswechsel herum gibt es eine erste Auswahl. Und gegen Ostern leuchten sie uns aus den Blumengeschäften in allen Farben und Formen entgegen. Die meisten kommen – Sie haben es geahnt – aus den Niederlanden. „Tulpen aus Holland“ sind bereits seit dem 17. Jahrhundert ein Exportschlager in Europa. Woran liegt das eigentlich?

Ursprünglich stammt die Tulpe aus Zentralasien. Im 16. Jahrhundert kam sie über Griechenland und Österreich nach Holland und fand hier perfekte Wachstumsbedingungen vor. Der lange Frühling mit seinen kühlen Nächten eignet sich optimal für die Tulpenzucht. Dazu kommt, dass der Boden in den niederländischen Poldern ständig entwässert wird. Es entsteht ein gut entwässerter, aber dennoch feuchter Boden, den die Tulpenzwiebeln lieben. Bei Staunässe hingegen verfaulen sie leicht. Heute stammen in Deutschland etwa 80 Prozent aller Tulpen aus den Niederlanden.

SORTEN IN HÜLLE UND FÜLLE


Dass Tulpe nicht gleich Tulpe ist, haben Sie sicher schon bemerkt. Es gibt gefranste, gefüllte und schlichte Sorten. Besonders elegant sind die lilienblütigen Sorten oder die auffälligen Papageien-Tulpen mit ihren gezackten und geflammten Blütenrändern. Seerosen-Tulpen sind besonders robust. Einige Sorten betören mit einem charakteristischen Duft. Unter den Schnittblumen ist übrigens die Fosteriana-Tulpe mit ihrem großen Blütenkelch auf stabilem Stängel besonders verbreitet

 

DER PERFEKTE STRAUSS


Tulpen wachsen in der Vase weiter in die Höhe. Daher lassen sie sich nicht so gut mit anderen Blumen kombinieren. Hübsch sind üppige Sträuße in einer Farbe oder ein frecher Mix aus vielen unterschiedlichen Tönen und Sorten. Je mehr Wasser Tulpen bekommen, umso schneller wachsen sie. Füllen Sie daher nur ca. zwei bis drei Fingerbreit Wasser in die Vase, die Stiele nehmen dann weniger Wasser auf und wachsen langsamer. Überflüssige Blätter werden entfernt und die Stiele gerade angeschnitten, bevor der Strauß in eine möglichst hohe Vase kommt. Tulpen mögen kein direktes Sonnenlicht, sondern eher einen kühlen Standort ohne Zugluft. Stellen Sie Ihren Strauß nachts an einen kühlen Ort, dann hält er sich länger.

Tipp:

Lassen Tulpen einmal den Kopf hängen, wickeln Sie den Bund fest in Zeitungspapier ein. Dabei sollten nur die Stiele ein paar Zentimeter herausragen. Schneiden Sie die Stiele gerade an und stellen Sie den Strauß für zwei Stunden ins Wasser. So richten sich die Tulpen wieder auf

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